Die Geschichte der Clausthaler Berguniversität
Bergakademie Clausthal 1935
| 1775 | Lyzeum in Clausthal mit einjährigem Unterrichtskurs des Bergfaches |
| 1810 | Gründung der Bergschule |
| 1864 | Bergakademie Clausthal |
| 1920 | Verleihung des Promotionsrechts |
| 1923 | Die ersten zwei Studentinnen an der Bergakademie Clausthal |
| 1923 – 1945 | Anteil weiblicher Studierender: ca. 1,4 % (heute ca. 17 %) |
| 1966 | Technische Hochschule Clausthal |
| 1968 | Technische Universität Clausthal |
Die ersten beiden Frauen an der Bergakademie waren in den Studiengängen Mineralogie und Allgemeine Wissenschaften immatrikuliert.
Erst in den 1970er Jahren wagte eine größere Anzahl von Frauen den Einstieg in ingenieurwissenschaftliche Studiengänge. Bemerkenswert ist, dass die wenigen Studentinnen dieser Zeit – etwa in der Tiefbohrtechnik oder im Maschinenbau – häufig kürzere Studienzeiten sowie überdurchschnittliche Prüfungsleistungen im Vergleich zu ihren männlichen Kommilitonen aufwiesen.
Heute sind Studentinnen insbesondere in den Studiengängen Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Chemie, Informatik sowie der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik vertreten.
